Nachwort

Ein Jeder, der einmal die Aufgabe übernommen hat, eine solche Festschrift zu gestalten, wird mir nachfühlen können, mit welcher Freude und Genugtuung ich diese abschließenden Sätze schreibe.

Zuerst soll all jenen gedankt werden, die zum Gelingen beigetragen haben. Zuvorderst möchte ich unseren auswärtigen Autor Herrn Dr. Engelmann vom Leipziger Zoo nennen, in dem der Verein in den vielen Jahren auch Unterstützung bei der Durchführung der Börse gefunden hat und der spontan bereit war, einen Beitrag zu schreiben. Gedankt werden soll unserem Fachgruppenmitglied aus alten Tagen Roland Zitschke. Auch er war sofort bereit, seine Gesichtspunkte zu unserem Jubiläum einzubringen. Wir freuen uns, dass unser Ehrenmitglied Herr Prof. Dr. Dr. Sterba in einem Artikel die Probleme früherer Zeiten bei der Ausrichtung einer Ausstellung aufgeschrieben hat. Heute sind es sicherlich andere aber nicht minder ernste Schwierigkeiten. Überraschend für mich war, dass keines der angesprochenen Vereinsmitglieder einen Vorwand gesucht hat, um sich vor der Arbeit zu drücken, einen Beitrag zu schreiben. Sicherlich musste der Eine oder Andere immer wieder einmal sacht gedrängt werden, seine Ausarbeitungen einzureichen, letztendlich ist aber nahezu alles, was wir uns vorgenommen haben, zusammen gekommen. Manch einer mag am Ende überrascht gewesen sein, zu welchen Leistungen er fähig ist, wenn er sich das nur zutraut. Unserem Vereinsfreund Jürgen Stehr sei für hervorragenden Reproduktionen der Fotos der „alten Nymphaea“ gedankt. Wenn ich einmal dabei bin, Dank zu sagen, möchte ich auch meine Frau nicht ausnehmen, die klaglos hingenommen hat, wenn ich Stunde um Stunde am Computer gesessen oder über Unterlagen gebrütet und dabei alle verfügbaren Tische und Stühle mit Papier belegt habe.

Wir möchten uns für die materielle Unterstützung bei unserem Vereinsmitglied Herrn Dr. Waltl, Industriemontagen Leipzig GmbH, bedanken, der durch die Firma das Kopieren der schwarz/weiß-Seiten kostenlos übernommen hat. Die Festschrift ist durch einen Betrag von 150,- € durch die Stadtwerke Leipzig unterstützt worden. Dafür sagen wir Dank. Die Stadtwerke haben auch die Erstellung der Farbkopien zu einem fairen Preis durchgeführt.

Der aufmerksame Leser wird sicherlich bemerkt haben, dass z. B. kein Beitrag über Salmler oder Großcichliden erschienen ist. Derartige Fische werden aber gegenwärtig im Verein nicht gehalten und es fand sich niemand, der darüber schreiben konnte. Aber eine Vollständigkeit war ohnehin nicht geplant. Vielmehr kam es uns darauf an, in einem vernünftigen Verhältnis von Aufwand und Ergebnis zu zeigen, was in den Aquarien der Vereinfreunde schwimmt. Der Sparsamkeit ist auch die geplante Vorstellung der Aquarien oder Aquarienanlagen der Vereinsmitglieder in Wort und Bild zum Opfer gefallen. Diese zusätzlichen Farbseiten waren einfach nicht zu finanzieren. Aber auch so sind 110 Seiten – soviel wie das Alter unseres Vereins– zusammengekommen.

Wenn in 10 oder 15 Jahren zum nächsten Jubiläum ein Anderer an gleicher Stelle abschließende Worte für die Festschrift zu Papier (vielleicht gibt es das dann überhaupt nicht mehr) bringt, hatte er in der vorliegenden Ausarbeitung sicherlich einen besseren Ausgang, als wir ihn hatten. Es war oftmals nicht einfach, an Material, besonders zur Geschichte des Vereins  heranzukommen. Wir wollen hoffen, dass der Verein bis dahin eine gute Entwicklung nimmt.

Die Zusammenstellung wird, insbesondere was die wissenschaftliche Bezeichnungen der Fische betrifft, nicht fehlerfrei sein. Wir bitten uns das nachzusehen, weil wir keine auf ichthyologischem Gebiet tätige Wissenschaftler sind. Die Inhalte stellen die Meinungen und Sichtweisen der jeweiligen Verfasser dar.

Sollte der eine oder andere Artikel zu eigenen Veröffentlichungen genutzt werden, haben wir keine Einwände. Wir würden uns aber freuen, wenn wir darüber unterrichtet würden.

 

Rainer Hoyer

 

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