Der Guppyklub Leipzig -
Interessengemeinschaft Lebendgebärender Zahnkarpfen

Dr. Dieter Gentzsch                                                                        Bilder: Archiv Guppyclub

Einige grundliegende Hinweise für lebendgebärende Zierfische

Die lebendgebärenden Zierfische gehören zu den vier folgenden Familien (Anonym,  1993): Die lebendgebärenden Zahnkarpfen (wissenschaftlich Poeciliidae), die Hochlandkärpflinge (Goodeidae), die Anablepidae (Vieraugen- und Linienkärpflinge) und die lebendgebärenden Halbschnäbler (Hemirhamphidae), wobei die wissenschaftliche Einordnung immer noch nicht in allen Fällen klar ist.
Zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen gehören etwa 25 Gattungen und über 250 Arten, wobei es immer noch zahlreiche Neubeschreibungen gibt. Zur Einführung der Samenpakete in die Geschlechtsöffnung des Weibchens besitzt das Männchen eine stark umgebildete Afterflosse, das Gonopodium.  Da die Spermien in den Samenpaketen bis zu einem Jahr lebensfähig sind, können Weibchen ohne nochmalige Begattung durch das Männchen noch mehrere Male werfen. Erst zum Zeitpunkt des Werfens der Weibchen schlüpfen die Jungen aus den  Eiern. Sie sind eilebendgebärend (= ovovivipar).
Im Gegensatz dazu entwickeln sich bei den Hochlandkärpflingen die Jungen im Brutraum (=Ovar) des Weibchens ohne Eihülle und sind damit echt lebendgebärend (= vivipar). Sie entnehmen aus der Ovarwand des Weibchens Nährstoffe (= Matrotrophie). In dieser Beziehung ähnelt die Familie den Anablepidae.


e01
Bei den Hemirhamphidae sind nur wenige Arten lebendgebärend, wobei die systematische Einordnung noch besonders problematisch ist.
Die Wildformenfreunde versuchen bei der Bestandserhaltung in den Aquarien das Aussehen und die Erbanlagen der über 250 Arten im Gegensatz zu den Zuchtformenfreunden möglichst wenig zu verändern, was aber durch Gendrift, unbewusste Selektion u. a. nur bedingt erreicht werden kann.
Nur bei relativ wenig Arten wurde eine gezielte Zucht durchgeführt, wobei jeweils auf Ausstellungen nach Standards bewertet wird.

e02Dazu sind folgende Arten zu nennen:
Der Guppy (Poecilia reticulata) und neuerdings der Cumana- und Campo- maguppy (Poecilia wingeii).
Die ersten Zuchtformen bei lebend- gebärenden Zahnkarpfen waren die Scheckenkärpflinge (Phalloceros caudima- culatus reticulatus).

Xiphophorus-Zuchtformen der Arten X. hellerii, X. maculatus und X. variatus,Molly-Zuchtformen entstanden aus Kreuzungen mit unterschiedlichen Anteilen von Poecilia sphenops, P. mexicana, P. latipinna, P. velifera u. a.

e03jpgAlle Wild- und Zuchtformen von lebend- gebärenden Zahnkarpfen haben ihre Berechtigung bei der Aquarienhaltung (bei letzteren sind lediglich Qualzuchten abzulehnen). Die Zuchtformen sind auch ein wichtiges Kulturgut der Menschheit.


Vorgeschichte

1898 stand mit dem Lebendimport von Phalloceros caudimaculatus durch Paul Matte erstmalig eine lebendgebärende  tropische Fischart für die Aquaristik zur Verfügung (Matte, 1899). Der Preis pro Paar betrug anfangs 150 Goldmark. Bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Leipzig bedeutende Ausstellungen und Bewertungen von lebendgebärenden Zierfischen. Am 04.11.1911 fand eine Ausstellung und Bewertung „viviparer Poeciliiden“ nach „5 Gesichtspunkten“ im Verein „Nymphaea  Leipzig“ statt (Hoyer, 2002). Dies war wohl der erstmalige Versuch einer Guppyschau mit Bewertung. Besonders wertvoll ist die Aussage von Jacobs (1969): „Am 13. Oktober 1920 entschieden sich die Mitglieder des Leipziger Vereins „Nymphaea“ für eine gemeinsam geschaffene Tabelle für die auf Schauen zu bewertenden Guppys. Dieser erste generelle Bewertungsstandard umfaßte  50 Punkte.“  Dies dürfte die  weltweit erstmalige Bewertung von tropischen Zierfischen nach einem Bewertungsstandard gewesen sein.

Von den Leipziger Guppy-Schauen ist Folgendes bekannt (Gentzsch, 2006):

1.-4. nicht mehr exakt nachweisebar
5. Guppyschau: 16.09.-30.09.1956 im Naturkundlichen Museum Leipzig durchgeführt von der Fachgruppe Aquarien, Terrarien und Naturkunde Leipzig West (Hoyer, 2002).
6. Guppyschau: 29.09.-06.10.1957 im Naturkundlichen Museum Leipzig durchgeführt von der Fachgruppe „Nymphaea“ Leipzig (Hoyer, 2002).
7. Guppyschau: 26.09.-28.09.1958 im Naturkundlichen Museum Leipzig durchgeführt von der Fachgruppe „Nymphaea“ Leipzig. Bei dieser alljährlich stattfindenden Veranstaltung waren vor allem Aquarianer  aus Leipzig und Halle beteiligt.
8. Gupyschau: Herbst 1959 im Naturkundlichen Museum Leipzig durchgeführt von der Fachgruppe „Nymphaea“ Leipzig.
9. Guppyschau: nicht bekannt.
10. Guppyschau: 28.09.-01.10.1961 im Naturkundlichen Museum Leipzig durchgeführt von der Fachgruppe „Nymphaea“ Leipzig. Es wurden 60 Sätze ausgestellt, 20 unangemeldete Sätze mussten zurückgewiesen werden. Am höchsten wurde ein Satz Fächerschwanz von E. Mohr (Leipzig) bewertet.
11. Guppyschau: 23.09.-30.09.1962 im Naturkundlichen Museum Leipzig durchgeführt von der Fachgruppe „Nymphaea“ Leipzig. Von 22 Ausstellern wurden 51 Sätze gezeigt. Es wurde der Bewertungsstandard der Deutschen Guppygesellschaft (DGG) angewendet. Dies war die letzte Leipziger Guppyschau, die durch die damalige Fachgruppe „Nymphaea“ durchgeführt worden ist.
Die II. Internationale Guppyschau vom 14.05.-22.05.1966 im Naturwissenschaftli-chen Museum Leipzig wurde durch die Fachgruppe „Amazonas“ mit 68 Aquarien  durchgeführt. Ausstellungssieger wurde Herbert Mörth aus Österreich mit rotem Tri-angel (Gentzsch,  2006).
Die IV. Sächsische Guppyschau  und IV. Mollyschau fand vom 30.05-06.06.1971 im Naturkundemuseum Leipzig organisiert von der FG „Amazonas“ statt. Bei letzterer war Werner Pelz mit wildfarbenen Lyra-Mollys Ausstellungssieger (Gentzsch, 2006).

Wesentliche organisatorische Fragen

Am 09.11.1971 trafen sich die Bundesfreunde R. Enig, W. Helbig (FG Amazonas),  R. Glaser, W. Knappik und J. Zeese (FG Aqua West) zur Gründung einer „Interessengemeinschaft Lebendgebärender Zahnkarpfen“ in Leipzig im Klubhaus „Freundschaft“  in der  Karl-Heine-Straße (Gentzsch, 2006). Von Anfang an war die Vereinigung für die Mitglieder aller vier Leipziger Aquaristik-Fachgruppen offen und bis Ende 1990 eine der bedeutungsvollsten der am 26./27.10.1963 gegründeten Zentralen Arbeitsgemeinschaft Lebendgebärende Zahnkarpfen (ZAG). Die Interessengemeinschaft war organisatorisch der FG Aqua West Leipzig angegliedert.  Ab 01.01.1991 erfolgte ein nahtloser Übergang zur Deutschen Gesellschaft für Lebendgebärende Zahnkarpfen (DGLZ). Mit dem Verein „Nymphaea Leipzig 1892 e. V.“ waren wir von Anfang an freundschaftlich verbunden.

Die monatlichen Zusammenkünfte

Ohne jede Unterbrechung wurden von Anfang an bis heute monatlich jeden letzten Donnerstag des Monats (zumeist außer Juli, August und Dezember) Fachgruppen-abende mit jeweils einem Thema durchgeführt. Die Leiter waren von:

1971-1976                    Werner Knappik
1977                             Heinz Müller
1978-1998                   Rainer Enig
1998-2002                 Wolfgang Slawik
ab 2002                     Peter Uhlig

Ab  2011 führen wir unsere Veranstaltungen in der Gaststätte im Kleingartenverein „Vergissmeinnicht“, Dieskaustraße durch.

Bereits in den 1970-er Jahren hatte sich zunehmend der volkstümliche Name „Guppyklub Leipzig“ - offiziell aber erst 1985 -  durchgesetzt, was nicht zu verwechseln ist mit den heutigen zahlreichen Guppyvereinen in Deutschland, die sich ausschließlich mit Hochzuchtguppys  beschäftigen und ein Ausdruck einer krankhaften Konkurrenz sind. Wir haben uns im Gegensatz dazu in all den Jahren immer mit Wild- und Zuchtformen lebendgebärender Zierfische beschäftigt.

Jeweils zumeist ein Thema über Zucht- oder Wildformen lebendgebärender Zahnkarpfen, aber auch Reiseberichte und praktische Themen der Aquaristik und der Frei-landhälterung standen im Mittelpunkt des jeweiligen Abends.

Leipziger Ausstellungen mit lebendgebärenden Zahnkarpfen seit Gründung des „Guppyklubs“

Die VIII. internationale Guppyschau fand vom 04.05.-12.05.1974 in Leipzig statt mit 202 bewerteten und 12 nicht bewerteten Sätzen. Sie war damit die größte Ausstellung, die bis zu diesem Zeitpunkt in der  DDR stattgefunden hatte (Gentzsch, 2006).
An der XII. internationalen Guppyschau vom 10.06.-18.06.1978 im Naturkundemuseum Leipzig nahmen 100 Aussteller mit 266 Sätzen aus 7 Ländern teil. Allein aus der Tschechoslowakei waren 47 Personen angereist. Ausstellungsleiter war W. Knappik. Ausstellungssieger wurde Jürgen Lorenz mit Triangel schwarz/rot (Hoyer, 2002; Gentzsch, 2006).
Die XVI. internationale Guppyschau fand vom 22.05.-31.05.1982 im Botanischen Garten Leipzig mit 79 Ausstellern und 244 Sätzen aus der DDR, BRD, Belgien, Frankreich, der UdSSR und Österreich statt (Gentzsch, 2006). Ausstellungssieger mit Triangelguppy schwarz/rot war ein Satz von Bärbel & Jürgen Lorenz. Es wurde bei dieser Schau erstmalig nach dem 1981 erarbeiteten „Internationalen Hochzucht-Standard“ bewertet. Mehrere bedeutende ausländische Guppyzüchter waren anwesend, u. a. Astrid Young, die Präsidentin des Internationalen Kuratoriums Guppy-Hochzucht (IKGH).  Bei dieser Ausstellung ist ein einmaliger Sachverhalt zu erwähnen, der bisher kaum bekannt wurde, aber die Abschottung der sowjetischen Aquarianer und die politisch-ideologischen Probleme zeigen. Es war einigen Aquarianern, vor allem Horst Schillat gelungen, trotz der Widerstände der politisch Verantwortlichen der Sowjetunion Verbindungen mit Moskauer Aquarianer aufzunehmen und zu besuchen. Sehr schöne Guppy-Zuchtformen wurden auch mitgebracht. Es war nicht genehmigt worden, dass die sowjetischen Aquarianer die Leipziger Ausstellung beschicken durften. Es wurden aber einige Sätze unter dem Namen „Moskauer Stadtklub der Aquaristik Sektion Guppy“ ausgestellt. Dabei handelte es sich um Nachzuchttiere aus Leipzig der inzwischen sehr bekannten Zuchtform „Moskauer“ (Gentzsch, 2006). Das IKGH aus Wien schrieb über die Ausstellung: „INTERNATIONALES GUPPY-FLAIR IN LEIPZIG WIEDERENTDECKT…DER 1. DURCHGANG UNSERER EUROPAMEISTERSCHAFT 1982 FIEL AN LEIPZIG UND MACHTE DER STADT UND SEINEN BÜRGERN ALLE EHRE.“
Auf der I. Leipziger Xiphoschau vom 18.05.-26.05.1985 im Botanischen Garten Leipzig wurden 164 Paare ausgestellt. W. Hoffmann belegte mit seinen roten Koral-lenplatys den 1. Platz (Anonym, 1971 – 1990; Gentzsch, 2006). Bei der II. Leipziger Xiphoschau vom 31.08.-14.09.1986 sind 189 Paare Xiphophorus und 14 Paare Mollys ausgestellt worden (erstmals wurden dabei Lyra-Variatus gezeigt). Letztere fand im Rahmen einer Bezirksausstellung aller Fachgruppen des Bezirkes Leipzig mit Exponaten der Orchideen- und Kakteenfreunde, Insekten, Kleinsäugern sowie einer Briefmarkenschau mit naturkundlichen Themen und einer Ausstellung Aquarientechnik im Wandel der Zeiten statt (Hoyer, 2002).
Am 18.10.1986 fand im Leipziger Zoo die III. Tagung der AG Wildformen der ZAG Lebendgebärende Zahnkarpfen mit über 100 Teilnehmern und 97 ausgestellten Wildformen statt. In ganz Deutschland hat es niemals eine Veranstaltung  von ausschließlich Wildformenfreunden mit einer solch hohen Teilnehmerzahl gegeben. Dabei stellte uns der Direktor des Leipziger Zoos Prof. Siegfried Seifert das im Bau befindliche Ringbecken des Aquariums vor.

Reisen zu Freunden

Besonderen Wert haben wir immer darauf gelegt, bei den Ausflügen im Sommer und bei den jährlichen Weihnachtsfeiern unsere Ehefrauen mit einzuladen. Unvergessen sind die zahlreichen Reisen vor 1990 innerhalb der DDR, nach der CSSR und Polen. Nach 1990 sind vor allem die Reisen nach Cuxhaven, Helgoland, Wien u. a. hervorzuheben.
Nachdem R. Enig schon mehrmals als Bewertungsrichter fungiert hatte, waren die fünf Aquarianer H. Müller,  R. Enig, W. Knappik, G. Lenk und L. Fatz aus Leipzig  bei der V. Polnischen Guppy-Ausstellung in Kalisz (VR Polen) 1976 zu Besuch und wurden mit großer Herzlichkeit aufgenommen

e04V. Polnische Guppyausstellung in Kalisz 1976; von links: H. Müller, L. Fatz, H. Moschgomba, W. Knappik, R. Enig, G. Lenk

Vom 20.-27.11.1977 nahm unser Guppyklub mit vier Freunden (R. Enig, W. Knappik, Dr. D. Gentzsch und der vierte ist nicht mehr feststellbar) nach einer anstrengenden Zugfahrt teil an der VI. Internationalen Guppyschau in Kalisz, wobei die Freundschaft weiter gefestigt wurde. (Anonym, 1971 – 1990; Gentzsch, 2006).  Wir  Leipziger Aquarianer erhielten 2 Gold-, 1 Silber- und 4 Bronzemedaillen, woran R. Enig und W. Knappik den Löwenanteil hatten. Selbstverständlich folgten unsere polnischen Freunde einer Einladung  zur XII. Guppyschau 1978 nach Leipzig.
Auch die Internationalen Xiphoschau in Inowroclaw (VR Polen)  vom 6.10.-08.10.1978 besuchten wir und stellten Tiere aus.
Ein weiterer Höhepunkt war ein Besuch unseres Guppyklubs mit vier Ehepaaren (Knappik, Müller, Enig, Gentzsch) vom 24.11.-26.11.1978 in  Trebic (CSSR). Besonders eindrucksvoll  dabei war der Besuch der „Exotica“ mit zahlreichen ausgestellten Tieren und Pflanzen in Olomouc. Am letzten Tag besuchten wir noch die ansprechenden Aquarienanlagen von Vlada Kucirek und Paul Blazek (Anonym, 1971 - 1990; Gentzsch, 2006).
Bei  der besonders niveauvollen VIII. Xipho-Ausstellung vom  30.09.-07.10.1979 in Frankfurt/Oder waren R. Enig und Dr. D. Gentzsch wie schon so oft als Bewertungsrichter tätig.
Besonders stimmungsvoll ging es bei unserem Besuch am 07.06.1980 in Borsdorf bei Familie Kramer zu. Bei seiner umfangreichen Zucht von lebendgebärenden Zahnkarpfen bestaunten wir besonders die Freilandhaltung mit zusätzlicher Heizung.
Vom 24.6.-26.06.1983 besuchten die Familien Scheide, Knappik und Gentzsch  die befreundeten Aquarianer in Liberec (CSSR). Sie nahmen uns sehr gastfreundlich auf und zeigten uns die Schönheiten der Umgebung und ihre Aquarienanlagen (eine befand sich oben im Aussichtsturm des Berges Jeschded!).

e05Vivaristikausstellung mit II. Leipziger Xiphoschau vom 31.8.-14.09.1986 im Botanischen Garten Leipzig
von links: Tschechischer Freund, R. Enig, Dr. D. Gentzsch, Tschechischer Freund, G. Bock

Bei der XI. DDR-Xipho-Schau vom 25.09.-09.10.1983 waren R. Enig und Dr. D. Gentzsch in Bretnig als Bewertungsrichter tätig, was sich bis Anfang der 1990-er Jahre  regelmäßig fortgesetzt hat.
Bei der erstmals 1989 durchgeführten Europameisterschaft bei Xiphophorus-Zuchtformen in Bielsko Biela (VR Polen) vom 26.05.-28.5.1989 und in Havirov (CSSR) vom 02.6.-04.6. 1989 nahm auch der Guppyklub Leipzig teil (Anonym, 1971 – 1976; Gentzsch, 2006).
Unvergessen ist auch die Reise vom 12.09.-16.09.1991 nach Neuhaus/Oste, Cuxhaven, Helgoland und Cadenberge anlässlich  der XVII. Internationalen Leistungsschau der DGLZ,  an dem nicht nur wir  Aquarianer teilnahmen, sondern auch unsere Ehefrauen. Besonders liebevoll wurden wir von der Familie Bärisch betreut. Bei der Jahreshauptversammlung der DGLZ am 17.05.1992 in Cadenberge und am 23.05.1993 in Remscheid nahmen wir offiziell als gleichberechtigte Mitglieder des Guppyklubs Leipzig teil. Ein weiterer Höhepunkt war die XIX. Internationale Leistungssschau der DGLZ vom 24.09.-26.09.1993 in Cadenberge.  Auch unsere Ehefrauen nahmen wieder daran teil. Besonders die Gastfreundschaft des Ausstellungsleiters und Guppyfreundes  Herman Guthahn war hervorragend.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Wien vom 16.06.-20.06.1993 mit Rainer und Karin Enig, Dr. Dieter Gentzsch, Udo  Roßdeutscher,  Frank  Scheide, Wolfgang  Slawik   und Peter Uhlig  auf Einladung der österreichischen Guppyfreunde. Ein Höhepunkt war natürlich der Besuch des „Haus des Meeres“.
Bei der XX. Internationalen Leistungsschau der DGLZ vom 24.09.-25.09.1994 in Frankfurt/Main, den  Folgenden und allen Jahreshauptversammlungen bis zum heutigen Zeitpunkt nahmen wir als Guppyklub bisher immer teil. Es ist zu einer Tradition geworden.

Literatur:
Um das Literaturverzeichnis nicht zu sehr auszudehnen, erfolgte in vielen Fällen nur der Hinweis auf die Literaturarbeit, die unter Gentzsch, 2006  angeführt ist. Dort sind immer die Primärquellen nachgewiesen.
Anonym  (1971-1990): Informationen ZAG Lebendgebärende Zahnkarpfen.
Anonym (1993): Für alle Aquarianer, die sich für Lebendgebärende interessieren und mehr über diese Fische wissen wollen. DGLZ-Info.
Gentzsch, D. (2006): Die Geschichte der Zentralen Arbeitsgemeinschaft Lebendgebärende Zahnkarpfen in der DDR von 1963 bis 1990. DGLZ Rundschau Sonder-druck, 36 S.
Hoyer, R. (2002): Die Entwicklung der Aquaristik im Leipziger Raum. Nymphaea Leipzig 1892 e. V. 1892-2002. Festschrift zum 110. Vereinsjubiläum.
Jacobs, K. (1969): Die lebendgebärenden Fische der Süßgewässer. Edition Leipzig, 526 S.
Matte, P. (1899): Ein lebendig gebärender Aquarienfisch. Natur und Haus. Bd. 8, 111-113.

Für die Durchsicht des Manuskripts und mehrere ergänzende Hinweise danke ich Dr. Rainer Hoyer, Werner Knappik und Peter Uhlig bestens.

e06 e07
Männchen von Carlhubbsia stuarti                Männchen Girardinichthys multiradiatus

e08 e09
Männchen von Gambusia holbrooki              Weibchen von Poeciliopsis turrubarensis

e10 e11
Paar Brachyrhaphis  olomina                         Weibchen von Gambusia hurtadoi

e12 e13
Männchen von Phallichthys pittieri               Männchen von Skiffia multipunctata

e14 e15
Weibchen von Lyra-Variatus                         Männchen vom Rotaugenplaty

Inhaltsangabe

nächster Artikel